Überfällen vorbeugen – Überfälle unversehrt überstehen
Gewalt bei der Arbeit kann nahezu alle treffen. Allerdings gibt es Arbeitsplätze und Tätigkeiten, die ein besonders hohes Risiko aufweisen. Dazu zählen Tätigkeiten, bei denen die Beschäftigten Umgang mit Wertgegenständen oder Bargeld haben. Auch Alleinarbeit, Ausüben von Kontrollaufgaben und Umgang mit schwierigen Personengruppen zählen dazu.
Vorher: Überfallprävention im Betrieb
Die Gefährdungsbeurteilung hilft dabei zu erkennen, bei welchen Tätigkeiten im Betrieb die Beschäftigten einem höheren Risiko von Aggressionen oder Gewalt ausgesetzt sind. Neben baulich-technischen Maßnahmen können auch organisatorische und personenbezogene Maßnahmen Ereignissen vorbeugen und es damit weniger wahrscheinlich machen, dass etwas passiert.
Eine der wichtigsten personenbezogenen Maßnahmen im Arbeitsschutz ist die Unterweisung der Beschäftigten, damit diese im Notfall wissen, was zu tun ist. Zum Schutz der Beschäftigten und zur Vermeidung von Überfällen ist es wichtig, geeignete vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen.
Nachher: Betroffene unterstützen
Um Betroffene bestmöglich zu unterstützen, können im Vorfeld Maßnahmen festgelegt werden, mit denen die Folgen für die betroffenen Beschäftigten minimiert werden. Dazu sollte klar sein, was direkt nach einem Ereignis zu tun ist und wie Betroffene im Team durch Kolleginnen und Kollegen oder Führungskräfte unterstützt werden können. Welche Reaktionen Betroffene zeigen und wie damit am besten umzugehen ist, vermittelt ebenfalls ein Infoblatt.
Währenddessen: Verhalten in einer kritischen Situation
Das konkrete Verhalten in kritischen Situationen kann ein Teil der Unterweisung zum Thema Überfallprävention sein. Weitere Hinweise und Verhaltenstipps in kritischen Situationen finden Sie bei der DGUV oder einer Broschüre der Polizei.